5. Schüleraustausch mit Konin und Rychwal vom 11. – 18. Juni 2014

Nach 5 Stunden Verspätung erreichten wir am 11. Juni gegen 22.00 Uhr den Bahnhof von Konin. Auf Grund der starken Unwetter in Nordrhein-Westfalen war ein normaler Zugverkehr nicht möglich. Am Bahnhof begrüßten uns die Eltern und Schüler sehr herzlich, und es folgte die erste Nacht in der Gastfamilie.

 

 

Am nächsten  Morgen trafen wir uns im Gymnasium Nr. 5 in Konin, wo die Schüler ein buntes Programm zum 5. Jubiläum des Austausches mit Konin vorbereitet hatten. Bei einem Quiz konnten die Schüler ihr gegenseitiges Wissen über Polen und Deutschland beweisen. Nach einer Sportstunde und einem gemeinsamen Essen in der Mensa endete der erste Tag.

 

 

Eine Paddeltour auf der Warthe folgte am Freitag, dem 13. Juni. Hier saßen die jungen Gastgeber mit ihren Gästen im wahrsten Sinne des Wortes in einem Boot. Etwa zwölf Kilometer weiter (mit der Strömung) war das Ziel erreicht, und nach einer kurzen Busfahrt konnte man sich beim gemeinsamen Mittagessen in der Mensa stärken.

 

 

Am Wochenende erlebten die „Botschafter“ aus Collhusen die intensive polnische Gastfreundschaft. Dazu gehörten das gute und reichliche Essen sowie gemeinsame Treffen und kleinere Ausflüge. Ein gemeinsames Grillen bei einer polnischen Schülerin mit kleinen Spielen und Lagerfeuer rundete das Wochenende ab.

 

 

Am Montag fuhren wir in die Hauptstadt von Großpolen – Posen. Die 100 km entfernte Stadt hat 550.000 Einwohner. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört der Altmarkt mit dem Rathaus. Hier schauten wir uns mit vielen Touristen um 12 Uhr den täglichen Kampf zweier Böcke auf dem Rathausturm an. Nach einer Pause im riesigen Malta-Shopping-Center verbrachten wir 2 Stunden in der Malta-Therme mit Wellenbad und Wasserrutschen.

 

 

Die erste Station am Dienstag war der Kletterwald. Anschließend führte dann eine Exkursion in den Marienwallfahrtsort Lichen in der Nähe von Konin. In diesem kleinen Ort von der Größe Steenfeldes wurde erst vor neun Jahren mit Spendengeldern die größte Kirche Polens, die die siebtgrößte in ganz Europa ist, errichtet. Grund war eine Marienerscheinung, die im Laufe der Zeit immer mehr Pilger aus aller Welt nach Lichen gelockt hatte.

 

 

Nach herzlichem Abschied am Bahnhof von Konin am 18. Juni erreichten wir gegen 16.20 Uhr Leer.

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